“Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen” – so lautet ein beliebtes Bonmot, das mal Mark Twain, Karl Valentin, Niels Bohr oder auch Winston Churchill zugeschrieben wird. Mit der Schwierigkeit, Entwicklungen genau vorhersehen zu können, haben sich Unternehmenslenker schon immer auseinandersetzen müssen. Doch die letzten Jahre haben eine neue Dimension mit sich gebracht: So wenig die Krise 2008/2009 vorhergesehen wurde, so überraschend hat sich die Wirtschaft – zumindest in Deutschland – wieder erholt. Doch schon im Herbst 2011 waren sich die meisten Auguren einig, dass erneut schwierige Zeiten anbrechen würden, um nur einige Monate später feststellen zu müssen, dass sich die Wirtschaftlage viel positiver entwickelt als erwartet.
Doch nicht nur Konjunkturprognosen sind mit immer höheren Unsicherheiten behaftet. Auch technologische Veränderungen haben sich über Branchen hinweg beschleunigt und erschweren zunehmend die genaue Prognose des Kundenverhaltens. Die rasante Entwicklung des Smartphones kann in diesem Zusammenhang als Beispiel genannt werden. Renommierte Unternehmen wie Nokia, LG und Sony Ericsson verpassten diesen Trend und wurden mit erheblichen Umsatzeinbußen abgestraft. Weiterlesen

